Kreisauskunftsbüro

Kreisauskunftsbüro

Was wir tun

Das Deutsche Rote Kreuz ist vor allem für seine medizinische Kompetenz bekannt, es hilft aber auch darüber hinaus Menschen in Not. Ein wichtiges Element seines Hilfeleistungssystems ist der Suchdienst, dessen Basis rein ehrenamtlich getragene DRK-Kreisauskunftsbüros (KAB) bilden.

Das DRK-KAB in Lahr hilft Menschen, die durch eine Katastrophe oder ein anderes Großschadensereignis in Deutschland den Kontakt zu ihren Angehörigen verloren haben

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Kreisauskunftsbüros sammeln, erfassen und ordnen Daten von Betroffenen, um berechtigten Personen Auskunft über deren Verbleib geben zu können.

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Wir vor Ort – Das tun wir für Sie

Bei folgenden Anlässen kommen wir zum Einsatz und helfen in Not.

  • Großveranstaltung
  • Katastrophen
  • Großschadenereignissen

Suchdienst bei Großveranstaltungen

Auch bei Großveranstaltungen verlieren sich Menschen aus den Augen und vermissen einander.

Zum Beispiel suchen Eltern ihre Kinder, oder Kinder ihre Eltern.

Bei großen Sportveranstaltungen werden darüber hinaus viele Menschen medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und dadurch für ihre Freunde und Verwandten vorübergehend nicht erreichbar sein.

Diese Situationen sind – im Kleinen – denen einer Katastrophe oder eines Großschadensereignisses sehr ähnlich, daher können wir vom DRK-Suchdienst auch hier wertvolle Hilfe leisten.

Wir, das DRK, betreuen regelmäßig Großveranstaltungen in unserer Stadt. Dabei kommt in einigen Fällen, neben dem Sanitäts- und Rettungsdienst, auch der Suchdienst, d.h. das Kreisauskunftsbüro (KAB), zum Einsatz. Bei Großveranstaltungen richten wir eine Informations- und Auskunftsstelle ein, an die sich jeder wenden kann, der jemanden auf der Veranstaltung vermisst. Wir recherchieren die gesuchten Personen in unseren Datenbeständen, zu denen bei Sportveranstaltungen insbesondere auch Patientendaten gehören, die wir dazu zusammenführen und teilweise speichern. Die suchenden Personen werden von uns individuell beraten und betreut, bis hin zur psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) und praktischer Unterstützung.

Diese Hilfen sind für die betroffenen Menschen immer kostenlos.